Jetzt zum Jahresende drehen sich bei vielen wieder die Gedanken um die „Guten Vorsätze fürs neue Jahr“. Hier ein paar Gedanken von InMotion Yoga Lüdinghausen:

„Regelmäßig zum Sport oder zum Fitnesstraining zu gehen ist nicht ganz meine Sache. Es ist nicht das erste Jahr, dass  ich mir vorgenommen habe mich zum Fitnesskurs oder zum Yogakurs anzumelden. Auch meine Idee, die Mittagspause an der frischen Luft zu verbringen, scheiterte und nach dem Abendessen eine schöne Radtour zu unternehmen ging auch schief.“ So was oder so ähnlich hat Jeder bestimmt schon einmal erlebt.

Aber nicht nur bei körperlichen Betätigungen fällt es uns schwer, die Vorsätze einzuhalten. Ich selber erinnere mich an  einen Sprachkurs Niederländisch oder an das Theater-Abo, dass ich nur ein paarmal wahrgenommen habe.

Aber auch beim Thema „Gesundes Essen“ fällt es uns schwer, unsere Vorsätze einzuhalten

Wieso haben wir nicht den starken Willen dazu?

Unsere Vorsätze einzuhalten fällt uns einfach sehr schwer. Warum halten wir einfach nicht durch? Es liegt wohl daran, dass wir uns jedes Mal viel zu viel vornehmen. Beim Fitnesstraining wollen wir gleich in den ersten Wochen zum Hochleistungssportler werden. Wir wollen ganz schnell sichtbare Ergebnisse haben. Außerdem sind wir viel zu streng mit uns, wir gönnen uns keine Ausnahme, ab jetzt wird jeden Tag trainiert, egal ob es minus 20 Grad oder 30 Grad plus ist.

Der richtige Augenblick muss gefunden werden

Und da müssen wir in uns gehen und spüren, wann der richtige Augenblick ist. Die meisten guten Vorsätze werden zum Jahreswechsel gefasst. Da ist man in den Wintermonaten, wenn es dunkel, kalt und regnerisch ist, sowieso nicht sehr motiviert Joggen zu gehen oder das gemütliche Glas Rotwein vor dem Kamin mit einem Kräutertee zu tauschen. Da wir aber zu jeder Jahreszeit die passenden Ausreden finden können, finden wir eigentlich nie den perfekten Zeitpunkt mit den guten Vorsätzen anzufangen.

 

Kompromisse statt Vorsätze

Was also tun, um die guten Vorsätze nicht schon von Anfang an im Keim zu ersticken? Wie fast immer im Leben sind Kompromisse die beste Lösung. Warum gleich mit einem anstrengenden täglichen Lauftraining beginnen? Vielleicht wäre  es besser, zuerst nur ein- oder zweimal in der Woche zu laufen und zwischendurch etwas Entspannendes zu machen, wie zum Beispiel einen Yoga-Kurs. Warum gleich ein ganzes Kulturabo für eine ganze Saison buchen? Am Anfang funktioniert auch ein gelegentlicher Theaterbesuch. Und eine neue Fremdsprache kann man auch mit einem Anfängerkurs beginnen anstatt eines kompakten Kurse, der Einem verspricht, innerhalb von ein paar Monaten die Sprache zu sprechen. Warum nicht ab und an einen guten Rotwein mit Freunden trinken, da bleiben auch noch viele Tage für den gesunden Tee übrig. Vielleicht hat man so nicht sofort sichtbare Erfolge, aber man hält länger durch und dann stellen sich die Erfolge von alleine ein.

Fazit

Wichtig ist auch für sich selber zu überlegen, was für ein Mensch man ist. Bin ich die „Sportskanone“, die täglich mit Spaß laufen geht oder bin ich doch gut eher bei einer entspannenden Yogastunde aufgehoben. Bin ich Veganer und kann auf alles Tierische verzichten oder bin ich doch ein Vegetarier, der nicht auf seinen heißgeliebten Milchkaffee verzichten kann?

Wichtig ist es, den Anspruch nicht zu hoch zu legen, Kompromisse mit sich selber einzugehen und diese dann mit Lust und Freude durchzuhalten.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen guten Start ins neue Yoga-Jahr.